Fördermöglichkeiten für barrierefreie Bäder

Sie planen eine Sanierung Ihres Bades? Setzen Sie auf Barrierefreiheit! Das zahlt sich nicht nur im Alter aus, sondern bringt finanzielle Vorteile. Denn bei den zinsgünstigen KfW-Krediten lassen sich bis zu 100% der förderfähigen Investitionskosten finanzieren – hierunter fallen im Übrigen auch Nebenkosten wie Planungs- und Beratungsleistungen. Den Antrag auf Förderung müssen Sie vor Beginn der Sanierungsmaßnahmen über Ihre Hausbank stellen.

Übrigens: VIGOUR bietet Ihnen eine komplette Übersicht aller potentiellen Fördermaßnahmen.

Zur Fördermittelauskunft

    kfw Bank
    Prozente

    "Programm 455" und "Altersgerechtes Haus"

    Sollten Sie keinen Kredit benötigen, können Sie für die Sanierungsmaßnahmen im Rahmen des „Programms 455“ dennoch einen Zuschuss für die Sanierungsmaßnahmen beantragen. Dabei werden 10% – jedoch maximal 5.000 Euro pro Wohneinheit – der förderfähigen Investitionskosten erstattet.

    Alternativ lassen sich für den Förderstandard „Altersgerechtes Haus“ Zuschüsse in Höhe von 12,5% – und höchstes 6.250 Euro pro Wohneinheit – für die förderfähigen Investitionskosten bei der KfW-Bank beantragen. Hier ist allerdings zu beachten, dass die Fördermittel für 2017 bereits ausgeschöpft sind. Ab 2018 ist eine Förderung voraussichtlich wieder möglich.

      Erforderliche Voraussetzungen

      Das Bad muss eine Mindestfläche von 1,80 x 2,20 Meter aufweisen. Ist dies nicht gegeben, sind vor den Sanitärobjekten Bewegungsflächen von 0,9 x 1,20 Meter erforderlich, die sich jedoch überschneiden können. Der Abstand zwischen den Sanitärobjekten oder zur seitlichen Wand darf nicht weniger als 0,25 Meter betragen.

      Eine bodenebene Dusche mit rutschfestem oder -hemmendem Bodenbelag ist vorgeschrieben. Alternativ darf die Dusche bis zu 20 Millimeter unterhalb des Bodens liegen, der Übergang muss dann als geneigte Fläche gestaltet sein. Die Einstiegshöhe der Badewanne darf 0,5 Meter nicht übersteigen oder muss mit einem seitlichen Türeinstieg oder mobilen Liftsystem ausgestattet sein.

      Das WC muss höhenverstellbar oder bereits nach dem Bedarf der Nutzer angebracht sein. Das Waschbecken braucht eine Mindesttiefe von 0,48 Meter und muss auf entsprechender Höhe montiert sein. Damit das Waschbecken bei Bedarf auch im Sitzen genutzt werden kann, muss der Knieraum freibleiben und darf nicht von Unterschränken o. ä. versperrt sein.

      Maße