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Seit Jahrhunderten ist die Menschheit auf der Suche nach dem Jungbrunnen, der Gesundheit und ewige Jugend verspricht. Tatsächlich ist die heilende und entspannende Kraft natürlicher Wasserquellen unumstritten. Dabei finden sich natürliche Heilbäder rund um den Globus. Zehn besondere Ziele für einen unvergesslichen Wellness-Urlaub stellen wir Ihnen vor.

Budapest – Stadt der Bäder

Erbaut auf einem geologischen Erdkrustenriss sprudeln unter Budapest über hundert Quellen mit Mineralien angereicherten Wassers, die Ungarns Hauptstadt zur größten europäischen Spa-Metropole machen. Von dem Rudas-Bad aus dem 16. Jahrhundert über die Gellért-Therme aus der Jugendstil-Epoche bis hin zum neueren Széchenyi-Bad: Insgesamt 21 Heilbäder entlang der Donau laden zum Entspannen und Entdecken der Stadtgeschichte ein.

Budapest
Chile

Termas de Puritama – eine echte Oase

Mitten in der chilenischen Atacama-Wüste auf 3500 Höhenmetern entspringt die Termas de Puritama. Aus dieser heißen Quelle sind acht natürliche Pools entstanden, die den Flusslauf unterbrechen und mit einer wohligen Temperatur von 33,5 Grad perfekte Bedingungen für ein entspanntes Bad bieten. Dabei wird dem Quellwasser eine heilsame Wirkung nachgesagt. Die einheimische Atacameno-Bevölkerung nutzt es schon seit Jahrhunderten für die Behandlung von Krankheiten wie Arthritis oder Rheuma.

Besuch im Onsen – Japans Heilbäder mit Etikette

Japan liegt auf vulkanisch aktivem Gebiet. Kein Wunder also, dass im ganzen Land tausende heißer Quellen aus der Erde sprudeln und von den Japanern schon seit über tausend Jahren als Thermalbäder – die sogenannten Onsen – genutzt werden. Abhängig von den geologischen Eigenschaften können die Onsen z.B. mit Sulfur-, Eisen- oder kohlestoffhaltigem Wasser gefüllt sein und weisen damit auch unterschiedliche Heilqualitäten auf. Für Japaner gehört der Onsen-Besuch fest zu der Gesundheitsroutine. Und auch Touristen sollten sich die Möglichkeit eines Onsen-Bads nicht entgehen lassen. Aber Vorsicht: Das Baderitual folgt sehr strengen Benimmregeln, die ausländische Gäste abschrecken können. Zu den berühmtesten Bädern zählt übrigens das Beppu-Onsen auf Kyūshū.

Onsen Japan
Bad Elster

Bad Elster – Kurort im Herzen Europas

Als eines der ältesten deutschen Moorheilbäder fanden die heilenden Kräfte des sächsischen Staatsbads von Bad Elster schon in Goethes „Hermann und Dorothea“ ihre Erwähnung. Und auch bei Sachsens Königen stand die Therme mit dem gesunden Naturmoor und den zehn mineralischen Heilquellen hoch im Kurs. Heute wird das Moor- und Mineralheilbad Bad Elster als Ergänzung zur Schulmedizin verstanden und soll zur Linderung chronischer Leiden wie Herz-Kreislauferkrankungen, Beschwerden des Stütz- und Bewegungsapparates sowie Stoffwechselstörungen beitragen.

Bad Essen – Salzige Heilung

Auch das Solebad hat sich in Deutschland als beliebte Form des Heilbads durchgesetzt. Besonders Haut- und Atemwegserkrankungen sowie Schlafstörungen können auf diese Weise gelindert werden. Die Sole in Bad Essen stammt aus einem 800 Meter tiefen Urmeer und zeichnet sich durch einen 30-prozentigen Salzgehalt aus. Die im Solebad enthaltenen Mineralien und Spurenelemente lockern Verspannungen und stimulieren das Immunsystem.

Bad Essen
Kanada

Banff – Thermalquellen in Kanadas erstem Nationalpark

Ende des 19. Jahrhunderts stießen drei Eisenbahnarbeiter zufällig auf warmes Wasser. Das Potential der sprudelnden Wasserkur erkannt führte diese Entdeckung zur Gründung vom Banff National Park, Kanadas erstem Nationalpark und damit auch dem gesamten Nationalparksystem. Heute ziehen die Upper Hot Springs von Banff Besucher aus aller Welt an, um nach einer Runde Wintersport bei einem heißen Bad die idyllische Winterlandschaft zu genießen.

Blaue Lagune – Feuer und Eis in Island

Als „Abfallprodukt“ des nahe gelegenen Geothermalkraftwerks Svartsengi entstanden, zieht Islands Blaue Lagune heutzutage unzählige Besucher in ihren Bann. Für die Stromerzeugung und die Versorgung des Fernwärmenetzes wird aus rund 2000 Meter Tiefe ein Gemisch aus Meer- und Süßwasser an die Oberfläche gepumpt, das sich über die umliegenden Lavafelder erstreckt und diese zu einem Salzwassersee auffüllt. Durch die Restwärme des Magmas beträgt die Wassertemperatur dabei stets zwischen 37 und 42 Grad. Als besonderer Bestandteil des Baderituals in der Blauen Lagune zählt das Einreiben mit Kieselschlamm. Eine Prozedur, die verschiedene Hautkrankheiten lindern soll.

Island
England Baths

Bath – Heilbad mit Jahrtausend-Tradition

Weltweit bekannt ist die westenglische Stadt für ihre von den Römern erbauten Thermen. Doch bereits lange Zeit vor der Eroberung durch das römische Imperium wussten die Einheimischen um die heilsame Wirkung der heißen Quellen. Zwar ist Besuchern das Baden in der antiken Anlage nicht mehr gestattet. Ein wohltuendes Heilbad kann jedoch in einer im 21. Jahrhundert erbauten Therme in Anspruch genommen werden.

Abantubano – Tiflis‘ Thermenviertel

Prachtvolle, historische Bäder im persischen Stil kennzeichnen das Stadtbild der georgischen Hauptstadt Tiflis. Dies gilt vor allem für das Viertel Abanotubano, das sich direkt über den dortigen Schwefelquellen befindet. Schon seit über 700 Jahren wird ihr heilsames Wasser zur Linderung von Knochenbeschwerden sowie Hauterkrankungen genutzt. Vervollständigt wird das Badritual von einer Massage, einem Pferdehandschuh-Peeling sowie kräftigen Warmwassergüssen. Heute können Besucher außerdem moderne Hydro- und Schlammtherapien in Anspruch nehmen.

Tiflis
Neuseeland

Hot Water Beach – das Heilbad selbst ausbuddeln

Seltene Tiere, tolle Surfmöglichkeiten und bestes Wetter – Neuseeland steckt voller Wunder. Zu den wundersamen Erscheinungen zählt auch der Hot Water Beach in Waikato. Direkt unter dem Sandstrand fließt das warme Wasser einer Thermalquelle. So kann man sich bei Ebbe ohne Weiteres einen kleinen Pool graben. In dem persönlichen, warmen Strandbad liegend den Pazifik zu beobachten ist ein einzigartiges Erlebnis.